Dr. Serge Kahili KING

Dr. Serge Kahili King

Dr. Serge Kahili King ist Doktor der Psychologie und Autor zahlreicher Bücher wie “Der Stadtschamane” und “Erdenergien”.
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Artikel rund um HUNA

Von Serge Kahili King
Übersetzung: Günes Kale

Das hawaiianische Konzept von Göttern und Göttinnen unterscheidet sich deutlich von den Traditionen des Westens und des Nahen Ostens, von afrikanischen und australischen Traditionen sowie von den Traditionen Nord- und Südamerikas. Am ehesten ähnelt es den eklektischen Traditionen Indiens, Chinas und Japans, auch wenn es Unterschiede gibt.

Gott oder Göttin im Hawaiianischen bedeutet Akua, ein Wort, dessen Sinngehalt sehr unbestimmt ist. Es wird für den Geist verwendet, i.e., den unsichtbaren Beweggrund oder die kreative Essenz von allem und jedem. Der Schöpfergott, der Wind, der aufgehende Vollmond, ein hochgestellter Anführer, ein Sklave, ein Geist und das, was einen Motor zum Laufen bringt, das alles kann in ganz bestimmten Zusammenhängen Akua genannt werden. Meist wird das Wort allerdings gemeinhin für Kräfte, Personen und Dinge verwendet, die viel Mana haben, das heißt, viel Macht oder Einfluss. Das bedeutet also, dass wir nie ganz sicher sein können, wenn wir eine Geschichte über eine Wesenheit wie zum Beispiel die Vulkangöttin Pele hören, ob es sich in der Erzählung um den Geist einer Naturgewalt handelt, um die Ahnin einer bestimmten Familienlinie, um beides oder auch um keines.

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Von Serge Kahili King
Übersetzt von Christina Viol

In einem meiner Artikel berichte ich von einem Mann, der auf der ganzen Welt nach jemandem sucht, der ihm den Sinn des Lebens erklären kann. Nach großen Mühen trifft er schließlich auf einen spirituellen Meister auf einem Berg, der ihm sagt: "Das Leben ist nur eine Schale mit Kirschen." Das verärgert den Mann und der Meister antwortet: "In Ordnung, das Leben ist nicht nur eine Schale mit Kirschen."

Der Zweck dieser Geschichte war der, das erste Huna-Prinzip zu verdeutlichen: Die Welt entspricht deinen Gedanken. Logischerweise bedeutet das, dass das Leben den Sinn hat, den man ihm gibt. Jedoch ist das nicht sonderlich befriedigend und führt auch nicht zur Erleuchtung. Gibt es keinen besseren oder wenigstens klareren Weg, den Sinn des Lebens zu entdecken? Den gibt es natürlich; denn es gibt immer noch weitere Möglichkeiten, eine Sache anzugehen. Ich schlage an dieser Stelle zwei davon vor.

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von Serge Kahili King
übersetzt von Günes Sandra Kale

Das hawaiische Wort Ahonui wird gemeinhin mit "Geduld" übersetzt. Diese Übersetzung kann jedoch sehr, sehr irreführend sein, da dies so wie es in Ahonui gemeint ist, nicht genau die gleiche Bedeutung hat. Im Allgemeinen, wenn wir über Geduld (patience) sprechen, meinen wir damit die Fähigkeit, Härten, Unannehmlichkeiten oder Schmerzen ohne Klagen zu ertragen. Es gibt da eine Wahrnehmung von innerer Stärke und Mut, aber insgesamt ist es ein eher passives Konzept. Etwas Schlechtes passiert dir, aber du erträgst es bravourös, so lange es eben dauert.
So bewundernswert dieses Konzept sein mag, ist darin doch nicht die volle Bedeutung des Wortes "Ahonui" enthalten. Lassen Sie mich Ihnen eine Geschichte erzählen, die hilft, das deutlich zu machen, eine der Geschichten über Maui.

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(aus einem Brief an einen besorgten Freund)
Von Serge Kahili King
Übersetzung von Gisela Glaser
 
Bevor ich auf Deine Sorgen eingehe, möchte ich Dir dieses mitteilen. Ich lebe auf einem
aktiven Vulkan. Etwa 20 Meilen von meinem Haus entfernt fließt geschmolzene Lava und
dort ist ein Krater, der aus einem Loch giftige Gase ausstößt, wo man das Glühen der
flüssigen Lava aus nur zwei Meilen Entfernung sehen kann. Eine Änderung der Windrichtung
könnte uns jederzeit dazu zwingen, unser Haus zu räumen. Und jederzeit könnte überall Lava
ausbrechen. Wir beziehen unser ganzes Wasser vom Regen, der ebenso vom Wind abhängt.
Und es hat in den letzten zwei Wochen nicht sehr viel geregnet. Jeden Tag ereignen sich
Erdbeben.

Sechs einfache Schritte

  1. Wähle ein körperliches, emotionales oder psychisches Problem, an dem Du arbeiten möchtest.
    Eruiere zuerst die Stärke deines Problems auf einer Skala von 0 bis 10. Beispiel: "Mein Kopfweh belastet mich mit einer Stärke von 8."


  2. Halte dann deine Hände vor dir so zusammen, dass die beiden Daumen und die beiden Zeigefinger ein Dreieck formen und sich auch alle anderen Fingerspitzen berühren.


  3. Sage (laut oder leise, besser aber laut) vor dich hin:
    " Ich habe ein Problem mit..."
    "Ich habe ein Problem mit..., und das kann sich ändern!"
    " Ich habe ein Problem mit..., und dieses Problem wird jetzt verschwinden!"

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von Serge Kahili King aus dem Amerikanischen von Christina Viol

"Gelebte Liebe" steht für jene geistige Haltung, die geprägt ist von freundlicher Akzeptanz, wof¨r die Inseln Hawaiis so berühmt sind. Darüber hinaus steht sie auch für einen kraftvollen Weg, über den jedes Problem gelöst, jedes Ziel vollendet und jeder angestrebte Bewusstseins- oder Körperzustand erreicht werden kann.

Auf hawaiianisch heisst Aloha mehr als nur "Hallo", "Aufwiedersehen" oder "Liebe". Seine tiefere Bedeutung ist das "freudige (oha) Teilen (alo) der Lebensenergie (ha) in der Gegenwart (alo)".

Wenn Sie diese Energie teilen dann kommen Sie in Einklang mit jener göttlichen Kraft, die die Hawaiianer Mana nennen. Und der liebevolle Gebrauch dieser unermesslichen Kraft ist das Geheimnis für wahre Gesundheit, Glück, Wohlergehen und Erfolg.

Sich auf diese Kraft einzustimmen und sie für sich arbeiten zu lassen ist so einfach, dass Sie es vielleicht abtun möchten als "zu einfach, um wahr zu sein". Lassen Sie sich nicht von Äusserlichkeiten in die Irre führen.

Es handelt sich hierbei um die wirksamste Technik der Welt.

Obgleich sie wirklich einfach ist, mögen sich Erfolge nicht so leicht einstellen, denn sie hängen davon ab, inwieweit Sie die Technik anwenden und wie oft Sie üben. Die Technik ist ein Geheimnis, das den Menschen immer wieder vermittelt wurde. Hier bekommen Sie sie noch einmal in anderer Form präsentiert.

Das Geheimnis lautet: Segnen Sie alles, was das repräsentiert, was Sie wollen.

Das ist bereits alles.

Etwas, das so einfach ist, bedarf jedoch der näheren Erklärung.

Etwas zu segnen bedeutet, ihm Anerkennung zu schenken oder ihm eine positive Qualität, eine positive Eigenschaft oder einen positiven Zustand zuzusprechen. Dies geschieht mit der Absicht, dass das, was anerkannt oder hervorgehoben wird, sich vermehren, andauern oder entstehen wird.

Durch Segnung und Würdigung kann man wirksam sein Leben verändern bzw. das erhalten, was man sich wünscht. Dafür gibt es drei Gründe:

    * Erstens: die positive Konzentration ihres Verstandes bringt die positiven und schöpferischen Einflüsse dieser Kraft hervor.
    * Zweitens: dies richtet ihre eigene Energie nach aussen und ermöglicht dadurch, dass noch mehr von dieser Kraft aus ihnen strahlt.
    * Drittens: wenn Sie etwas zum Wohle Dritter segnen anstatt unmittelbar für sich selbst, dann werden unbewusste Ängste bezüglich iher eigenen Wünsche umgangen. Ausserdem genügt bereits die Konzentration auf die Segnung, um dasselbe auch in Ihrem Leben wirksam werden zu lassen.

      Was diesen Prozess so wunderbar macht, ist, dass das Segnen und die Anerkennung, welche man anderen schenkt, auch einem selbst helfen.

      Segnen kann man mit Hilfe der Phantasie oder durch Berührung. Am einfachsten und gewöhnlichsten ist es jedoch mit Worten. Die wichtigsten Arten, eine Segnung auszudrücken, sind:

      Bewunderung: Das Ausspreschen von Komplimenten über etwas Gutes, das einem auffällt, z.B.: "Was für ein schöner Sonnenuntergang; Mir gefällt das Kleid; Du machst mir viel Freude."

      Affirmation: Diese Art der Segnung gilt der Verstärkung bzw. Bekräftigung, z.B: "Ich schätze die Schönheit dieses Baumes; Gelobt sei die Gesundheit deines Körpers."

      Anerkennung: In diesem Ausdruck findet sich Dankbarkeit für das Gute, das ist oder geschieht, z.B.: "Ich danke Gott, dass er mir geholfen hat; Ich danke dem Regen, dass er das Land bewässert hat."

      Erwartung: Dabei handelt es sich um gute Wünsche für die Zukunft, z.B.: "Wir werden ein tolles Picknick haben; Ich schätze dein erhöhtes Einkommen; Danke für meinen idealen Partner; Ich wünsche dir eine glückliche Reise; Möge das Glück immer mit dir sein."

      Um den grösstmöglichen Nutzen zu erhalten, muss man eines aufgeben oder zumindest mindern: das Verwünschen.

      Das bezieht sich jedoch nicht auf Fluchen oder Worte, die "man nicht in den Mund nimmt". Es bezieht sich vielmehr auf das Gegenteil von Segnung, nämlich kritisieren anstelle von bewundern; zweifeln anstelle von bekräftigen; Schuld zuweisen anstelle von anerkennen, sich ängstigen anstelle von vertauensvoll erwarten.

      Wann immer dies geschieht, werden einige der Wirkungen der Segnung aufgehoben. Das bedeutet, je grösser die negative Enstellung, desto schwieriger und zeitaufwendiger wird es, das Gute durch Segnung hervorzubgringen. Umgekehrt, je mehr Segnung, desto weniger Unheil durch Verwünschen.

      Es folgen Beispiele für die Segnung unterschiedlicher Bedürfnisse und Wünsche:

      Gesundheit: Segnen Sie gesunde Menschen, Tiere, Pflanzen, alles was gut gemacht und gut gebaut ist. Und alles, was für üppige Energie steht.

      Glück: Segnen Sie alles, was gut ist oder das Gute in den Menschen und Dingen. Alle Anzeichen von Glück, das Sie sehen, hören oder bei Menschen und Tieren spüren. Und auch alles potentielle Glück, das Sie in ihrer Umgebung wahrnehmen.

      Wohlstand: Segnen Sie alle Zeichen des Wohlstandes in ihrer Umgebung, einschliesslich desen, was mit Hilfe von Geld erreicht oder geschaffen wurde. Alles Geld, das Sie, in welcher Form auch immer, haben und alles Geld, das auf der Welt in Umlauf ist.

      Erfolg: Segnen Sie alle Zeichen von Erfüllung und Vollendung (wie z.B. Gebäude, Brücken, sportliche Ereignisse). All Ankünfte an Zielorten (von Schiffen, Flugzeugen, Zügen, Autos, Menschen). Alles, was für Vorwärtsbewegung und Beständigkeit steht, und alle Zeichen von Freude und Spass.

      Selbstvertrauen: Segnen Sie alle Zeichen von Selbstvertauen in Menschen, Tieren und Objekten (einschliesslich Stahl und Beton). Alles, was für Stabilität steht (wie Berge und hohe Bäume). Und alle Zeichen zweckorientierter Kraft (einschliesslich grosser Maschinen und Stromleitungen).

      Liebe und Freundschaft: Segnen Sie alle Zeichen von Zuwendung und Fürsorge, Mitgefühl und Unterstützung. Alle harmonischen Beziehungen in der Natur und Architektur. Alles, was mit etwas anderem in Verbindung steht oder anderes berührt. Alle Anzeichen von Kooperation, wie z.B. im Spiel oder bei der Arbeit. Und alle Zeichen von Lachen und Freude.

      Innerer Friede: Segnen Sie alle Zeichen der Ruhe, der Stille, des Schweigens und der Friedlichkeit (z.B. stilles Wasser oder Windstille). Jede Form der Fernsicht (Horizonte, Sterne, Mond). Alle Zeichen der Schönheit, ob im Anblick, Klang oder in der Berührung. Klare Farben und Formen, Details natürlicher oder hergestellter Objekte.

      Geistiges Wachstum: Segnen Sie alle Zeichen des Wachstums, der Entwicklung und des Wechsels in der Natur. Den Übergang zu Morgen- und Abenddämmerung, die Bewegung der Sonne, des Mondes, der Planeten und der Sterne. Den Flug der Vögel am Himmel und die Bewegung von Wind und Meer.

      Diese Beispiele dienen als Leitfaden für den, der nicht gewohnt ist zu segnen. Lassen Sie sich dadurch jedoch nicht einschränken. Denken Sie daran, dass jegliche Qualität, Charakteristika oder jeder Zustand gesegnet weden kann, egal ob sie real existierend, vergangen oder nur in der Phantasie vorhanden sind, (z.B. kann man dünne Pfähle und schlanke Tiere segnen,um die eigene Gewichtsabnahme zu bestärken.)

      Was mich betrifft, so habe ich die Kraft der Segnung dazu genutzt, meinen Körper zu heilen, mein Einkommen zu mehren, viele Fertigkeiten zu entwickeln, eine innige Beziehung zu meiner Frau und meinen Kindern aufzubauen und auch, um ein weltweites Netz von Friedensstiftern zu knüpfen, die mit der Kraft der Liebe leben. Gerade weil es für mich so gut funktioniert hat, möchte ich das Wissen darum mit anderen teilen.